Freitag, 3. Februar 2012

Österreichischer Weitwanderweg 07, Etappe 18, von Orth an der Donau nach Hainburg an der Donau

Die 17. Etappe meiner Wanderung auf dem Ostösterreichischen Grenzlandweg führte mich am Vortag nach Orth an der Donau. Das Etappenziel der bevorstehenden 18. Etappe ist Hainburg an der Donau.

Vom Ortszentrum von Orth gehe ich ein Stück entlang der Uferstraße und biege alsbald in einen Wanderpfad durch den Auwald ein. Der kreuzende Marchfelddamm wird überquert und weiter geht es durch den Auwald (Achtung, viele Mücken und Fliegen im Sommer!) Richtung Donau. Wer lieber auf der Uferstraße geht, kann auch diese benutzen, sie verläuft fast parallel bis zum Gasthaus Uferhaus, direkt an der Donau.
Beim Gasthaus angekommen genehmige ich mir eine Fischspezialität (Karpfen auf serbische Art) und genieße den Ausblick auf die majestätisch vorbeifließende Donau. Im Sommer steht hier ein großer Gastgarten den Gästen zur Verfügung.
Donau Uferlandschaft
Die Markierung des Weitwanderweges führt nun den Treppelweg der Donau entlang flußabwärts. Der Strom formt beeindruckende Uferlandschaften, die zum Ausruhen und Besinnen einladen.
Nach ca einer Stunde Wanderung weist die Markierung nach links, über Wiesen und Forstwege geht es nun in die Ortschaft Eckartsau. Am ehemaligen kaiserlichen Jagdschloss vorbei führt der Weg nun durch einen Park in einem Bogen wieder zurück zum schnurgerade verlaufenden Marchfelddamm. Auf diesem geht die Wanderung nun ca. 7 km in östlicher Richtung weiter bis kurz vor die Hainburger Brücke.
Personenbahnhof Hainburg mit Blick auf die Donau
Die Brücke wird überquert und ich gehe nun der Donau entlang bis zum Personenbahnhof Hainburg.
Hainburg ist eine alte Grenzstadt am rechten Donauufer. Interessant sind die Reste der alten Stadtmauer aus der Babenbergerzeit mit Wienertor, Ungartor und Fischertor.
Auf dem Schlossberg befindet sich eine Burgruine mit sehenwerten Relikten einer längst vergangenen Zeit.




Etappe 19, von Hainburg nach Kittsee

Donnerstag, 26. Mai 2011

Gutaussehende Frau und Single?

Jede dritte deutsche Frau zwischen 18 und 30 Jahren ist solo. Viele von ihnen sehen gut aus, sind im Job erfolgreich und haben auch sonst alles, was ein Mann sich wünschen kann. Trotzdem klappt es oft nicht mit dem Traumprinzen. Das Magazin Maxi wollte wissen, woran das liegt. Ein Grund für die hohe Single-Quote sind zu hohe Erwartungen, sagt Chefredakteur Stephan Schäfer:

"Heutzutage muss der Mann, den man sich wünscht, ja der beste Freund sein, er muss erfolgreich sein, er muss gut aussehen, er muss charmant sein, er muss eloquent sein, er muss sich mit den Eltern verstehen, liebevoll und zuhören muss er auch können, das heißt, also was man eigentlich alles von einer Partnerschaft erwartet, ist ja heutzutage wirklich enorm."

Wenn sich Frauen in einen Mann verlieben, gehen manche gleich aufs Ganze und schmieden Pläne für die Zukunft. Doch das geht vielen Männern zu schnell und sie ergreifen die Flucht:

"Ich glaube, bei Männern ist es bestimmt immer so, dass sie das Gefühl haben, die wollen halt nicht wahnsinnig eingeengt werden, das kann man auch komisch finden, ehrlich gesagt. Aber ich glaube, wenn man das Gefühl hat, es wird in der zweiten Woche vom Kinder kriegen gesprochen und vom Zusammenziehen und in der dritten Woche lernen wir meine Eltern kennen, das ist halt für Männer schwieriger als für Frauen. Ich glaube, dass man den Männern erst einmal nicht vermitteln sollte, nach der zweiten Woche geht es hier um die ganz große Familienplanung. "

Wenn Männer und Frauen sich kennenlernen, wird zunächst einmal geflirtet. Doch obwohl das eigentlich ganz einfach ist, fällt es vielen schwer:

"Dieses Flirten miteinander zwischen Männern und Frauen, dass das vielleicht auch viele verlernt haben in ihrer eigenen Coolheit und in ihrer eigenen 'ich schaffe meine eigene Welt und komm mir bitte keiner zu nah, dahinter ist vielleicht was, was ich keinem zeigen möchte'. Also ich glaube, dass man mit einem ganz offenen Auftreten und mit einer ganz frischen und fröhlichen Art bestimmt schon wahnsinnig viel mehr erreichen kann als wenn man nach außen so tut, als ob man alles im Griff hätte, das aber vielleicht doch gar nicht so ist."

Ob eine Frau Single ist oder nicht, hat nichts mit ihrem Aussehen zu tun, schreibt die Maxi. Zwar fällt eine schöne Frau zunächst einmal mehr auf. Doch wie attraktiv sie auf Männer wirkt, hängt nicht davon ab, wie schön oder schlank sie ist. Wenn sie eine offene Körpersprache und eine natürliche Ausstrahlung hat, dann ist sie auf jeden Fall reizvoll.

Montag, 23. Mai 2011

Ihren Traumpartner finden sie blindlings!

Mit den biologischen Wurzeln der Schönheit und ihrer Bedeutung für die menschliche Partnerwahl befassen sich längst schon ForscherInnen. Im Zentrum der Untersuchungen steht dabei auch das evolutionspsychologische Verständnis des statischen und dynamischen körperlichen Erscheinungsbildes des Menschen.

Die Evolutionspsychologie hat in den vergangenen Jahren schon umfangreich zum Verständnis der Bedeutung des menschlichen Erscheinungsbildes beigetragen. Einig sind sich die Experten darüber, dass die Variation körperlicher Merkmale durch Mechanismen der sexuellen Selektion beeinflusst wird. Das Schönheitsempfinden erwächst demnach aus allgemeinen, kulturübergreifenden Grundschemen, die wesentliche biologische Ursachen haben.
Die Kriterien für Attraktivität und Schönheit entstanden in der Evolution im Kontext der Partnerwahl. Das Aussehen lieferte demnach ein schnelles Signal, ob sich der andere als Partner für gemeinsame Kinder eignete.

Evolutionspsychologische Studien zeigen, dass die menschlichen Partnerwahlentscheidungen auch heute noch maßgeblich von körperlichen Signalen beeinflusst werden und biologischen Gesetzmäßigkeiten folgen, die in der Evolution von Vorteil waren.